Religionsfrieden im Kontext des frühneuzeitlichen Europa
Christopher Voigt-Goy (Hg.), Religionsfrieden im Kontext des frühneuzeitlichen Europa, Gütersloh 2026 (QFRG 103). Verlagsseite
Christopher Voigt-Goy (Hg.), Religionsfrieden im Kontext des frühneuzeitlichen Europa, Gütersloh 2026 (QFRG 103). Verlagsseite
Die ontologische Essenz
Die systematische Modellierung historischer Dokumente ermöglicht eine tiefere Analyse ihrer Inhalte und Beziehungen. Frühneuzeitliche Friedensverträge sind komplexe Texte mit u.a. rechtlichen, politischen und sozialen Dimensionen. Durch eine ontologische Repräsentation dieser Dokumente mithilfe des »Conceptual Reference Model« of the »International Committee for Documentation«(CIDOC-CRM) können die Akteure, Orte und Ereignisse, die mit einem Vertrag verbunden sind, formal erfasst werden. Diese Strukturierung erlaubt es, Friedensverträge nicht nur als Texte zu verstehen, sondern auch als Knotenpunkte eines historischen Netzwerks. Dies soll die Erforschung bisher unbekannter Beziehungen der Friedenstexte zueinander ermöglichen.
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Irene Dingel (Hg.), Europäische Religionsfrieden der Frühen Neuzeit. Quellen, Bd. 1: Religionsfrieden 1485–1555, bearbeitet von Alexandra Schäfer-Griebel, Christopher Voigt-Goy und Andreas Zecherle, Gütersloh 2021 (= Quellen und Forschungen zur Reformationsgeschichte 98).
Irene Dingel, Vielfalt – Ordnung – Einheit. Kirchengeschichtliche Studien zur Frühen Neuzeit aus den Jahren 1997 bis 2015. Mit einem Vorwort von Robert Kolb, hg. von Henning P. Jürgens, Christopher Voigt-Goy und Christian V. Witt, Göttingen 2021 (VIEG.B 133).
Irene Dingel / Michael Rohrschneider / Inken Schmidt-Voges u.a. (Hgg.): Handbuch Frieden im Europa der Frühen Neuzeit. Handbook of Peace in Early Modern Europe, Berlin / Boston: De Gruyter Oldenbourg 2020